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| 1001 Frucht
- Wissenswertes |
Gesundheit
– Ernährung – Allgemeines
Wohlbefinden
In
der heutigen Zeit drei Begriffe die
unmittelbar zusammengehören.
Viele Menschen achten heutzutage mehr
oder weniger stark auf ihre Gesundheit.
Wir möchten ihnen nun dabei helfen
sich mit gesunden Süßigkeiten
das Leben zu versüßen…
Wie wäre es denn mal mit ein
paar getrockneten Feigen statt Schokolade?
Diese sind besonders reich an wertvollen
Inhaltsstoffen.
Das Trocknen ist eine der ältesten
Konservierungsmethoden für
Nahrungsmittel. Den Früchten
wird beim Trocknungsprozess viel
Wasser entzogen, ihr Flüssigkeitsgehalt
sinkt dabei bis unter 20 Prozent.
Die Nährstoffe bleiben dabei
erhalten: Mineralstoffe, Spurenelemente
und auch Vitamine sind im Trockenobst
in besonders hohen Konzentrationen
zu finden.
So enthält ein Kilogramm getrocknete
Apfelringe die Inhaltsstoffe (z.B.
Kalium) und Ballaststoffe von fünf
Kilogramm Äpfeln. Getrocknete
Aprikosen enthalten besonders viel
Eisen, knapp vier Milligramm auf
hundert Gramm. Bei Feigen ist der
Kalziumgehalt besonders hoch: Schon
eine Handvoll deckt ein Viertel
des Tagesbedarfs. Die exotische
Papaya ist auch in getrockneter
Form besonders reich an Kalium und
Phosphor.
Die Einsatzmöglichkeiten von
Trockenobst sind riesig. Sie bringen
natürliche Süße
ins Müsli und geben exotischen
Gerichten einen besonderen Pfiff.
Auch pur gegessen, sind sie ein
gesunder Pausensnack.
Nüsse liefern viele wichtige
Vitamine und Mineralstoffe sowie
die für den Körper unverzichtbaren
ungesättigten Fettsäuren,
die sich beispielsweise günstig
auf den Blutcholesterinspiegel auswirken.
Äpfel, Orangen, Clementinen
und Rosinen sind kalorienarm und
die reinsten Muntermacher für
dunkle Wintertage, weil sie reich
an Ballaststoffen und Vitamin C,
B, und E sind. Gerade in der kalten
Jahreszeit sind Vitamine von besonderer
Bedeutung, da sie vor Erkältungen
schützen. Zuviel Süßigkeiten
hingegen schwächen das Immunsystem
und machen träge, denn sie
enthalten viel Zucker und häufig
auch reichlich Fett.
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Berberitzen
In
letzter Zeit wurde vielfach von Berberitzenbeeren
berichtet. Sie werden insbesondere
wegen Ihrer basischen und entsäuernden
Wirkung geschätzt. Als hoher
Vitamin C Träger sind sie als
Nahrungsergänzung sehr willkommen.
Gerade Vitamin C, das auch als "Immunvitamin"
wegen seiner besonderen Stärkung
für das Immunsystem bezeichnet
werden kann, trägt sehr dazu
bei, die Lebenskräfte zu stärken
und ist ein Super Regulator im Stoffwechselgefüge
des Körpers.
In der Ayurveda Medizin, der fast
5000-jährigen indischen Heilkunde,
gelten die Berberitzenbeeren als eines
der besten Mittel, um Gifte im Körper
zu neutralisieren und auszuscheiden.
In Persien setzt man sie sogar zum
Entzug von Opiumgiften ein. Vor allem
auch ihre positive Wirkung auf die
Galle machen sie heute besonders wichtig,
wo überall durch
Umwelteinflüsse und die verschiedene
Schadstoffe die Reinigungsorgane des
Körpers sehr belastet werden. Die keimtötende
Wirkung der Berberitzenbeeren bei
Bazillen wird auch zur Behandlung
von chronischen Erkrankungen des Darmes
genutzt.
Von August bis September sind die
Früchte reif und werden gesammelt um
dann an der Sonne getrocknet oder als
Saft verpresst zu werden.
Wirkung
der Berberitzen:
Grundsätzlich heben die Beeren den
Appetit. Die Pflanzenmineralbestandteile
der Berberitze wirken im menschlichen
Körper auflösend, ausscheidend
und reinigend. Sie sind gewissermaßen
die Transportmittel, in welchen die
Mineralien in den Stoffwechsel eingeführt
werden.
Den Beeren werden verschiedene Heilwirkungen
zugeschrieben, so eine Förderung
der Gallensekretion, durch eine gefäßerweiternde
Funktion eine Kreislaufverbesserung
bei gleichzeitiger Blutdrucksenkung.
Gallen- und Leberbeschwerden können
sich bessern und behoben werden sowie
auch die Stuhlträgheit.
Anwendungsmöglichkeiten:
In der alten persischen Heilkunde
wird empfohlen, 2 bis 3 Teelöffel
Ber-beritzenbeeren vor dem Frühstück
zu essen. Dies entschleime und reinige
den Darm, hießt es. Die Wirkung
ist am besten bei rohem Verzehr
morgens auf nüchternen Magen
oder jeweils eine halbe Stunde vor
den Mahlzeiten.
Man sollte aber vermeiden, sie mit
weißen Zucker oder Kohlenhydratspeisen
zusammen zu kombinieren, denn dies
verursacht dann eine Gärung
und eine saure Köperreaktion.
Wobei die Beeren selbst, wenn sie
auf nüchternen Magen genommen
werden, eine basische, also entsäuernde
Wirkung haben. Man sollte dazu ein
Glas Wasser zu trinken.
Man kann die Beeren aber auch
über Nacht in Wasser einweichen,
das man dann als Morgengetränk
zu sich
nimmt. Mit erwärmtem Wasser
lässt sich auch ein Früchtetee
zubereiten.
Die Berberitzen werden sehr gern
zum Reis verwendet. (Fragen Sie
nach dem Rezept!)
Inhaltsstoffe
der Berberitzen:
Berberitzenbeeren enthalten sehr
viel Vitamin C, organische Säuren
wie Zitronensäure, Apfelsäure,
Weinsteinsäure, Pectose, Gummi
und eine noch nicht näher erforschte
aromatische Säure. Daneben
finden sich in ihnen reichlich Mineralstoffe
u.a. Kalium, das den osmotischen
Druck und Wasserhaushalt regelt
und wichtig ist für Blut-,
Knochen und Zellaufbau, Herzfunktion
sowie Nerven- und Muskeltätigkeit.
Berberitzenbeeren enthalten auch
Spurenelemente und Enzyme, Bioflavonoide,
vor allem Flavone und Anthocyane,
die als wirksame Antioxidantien
in der Abwehr freier Radikale vor
allem bei der heutigen Umweltbelastung
ganz wichtig sind.
Die Berberitzenbeeren sind ein optimales
Gesundheitsgeschenk der Natur. Unter
dem Beerenobst nehmen die Berberitzenbeeren
bei naturheilkund-lichen Anwendungen
eine herausragende Stellung ein.
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