Aromen

Gewürze von 1001 Frucht, die die Sinne anregen

Gewürze bringen raffinierte Düfte an Speisen, betonen die Eigenaromen der Zutaten oder prägen Geschmacksrichtungen ganzer Menüs. Dank ätherischer Öle und natürlicher Inhaltsstoffe sind Gewürze eine schonende Zugabe zu Speisen, die noch dazu die Sinne anregen. Scharf, süss, würzig, mild: Unterschiedlich arrangiert ergeben die Gewürze stets neue Geschmackserlebnisse.

Die Sprache der Speisen verstehen lernen

Unsere Geschmacksknospen können nur vier Grundgeschmacksrichtungen erkennen: süß, salzig, sauer und bitter. Das Wesentliche einer großartigen Küche besteht darin, diese vier Geschmacksrichtungen harmonisch aufeinander abzustimmen. Si einfach ist das - und doch so schwer. Denn Geschmack ist schließlich nicht nur das Ergebnis des Schmeckens allein, sondern auch das Zusammenwirken von olfaktorischen, visuellen, haptischen und akustischen Reizen oder, anders gesagt, von Geruch, Anblick, Berührung und Klang. 

Was der Mund erkennt

Süße.
Von etwas Süßem braucht man, verglichen mit Salzigem, Saurem oder Bitterem, eine größere Menge, bis unsere Geschmacksknospen die Süße registrieren. Eine sonst unmerkliche Süße verleiht jedoch einem pikanten Gericht ein Gefühl von Ausgewohnheit und Rundheit. Süße verträgt sich mit Bitterkei, Säure, ja sogar mit Salzigkeit. Süße kann auch dem Geschmack andrer Ingredienzien hervorheben, von Früchten über Nüsse bis zu Gewürzen. 

Salzigkeit.
Salz ist der natürliche Geschmacksvertärker schlechthin. Es ist die wichtiste Geschmackszutat, um pikante Speisen wohlschmeckend zu machen.

Säure.
Säure spielt nach Salzigkeit als Geschmacksverstärker die nächstwichtige Rolle bei pikanten Gerichten, so wie Zucker bei Süßspeisen. Eine saure Note - sei es ein Spritzer Zitrone oder ein paar Tropfen Essig - verleihen einem gericht Spritzigkeit und Lebendigkeit. Die Ausgewogenheit von Säure und anderen Geschmacksnuancen ist für das Gelingen eines Gerichts ausschlaggebend.

Bitterkeit.
Der Mensch hat ein sehr feines Gespür für bittere Geschmacksnoten und erkennt - dank einem angeborenen Überlebensmechanismus - bereits kleinste Spuren von Bitterkeit. Bitterkeit gleicht Süße aus und trägt besonders dazu bei, einem Gericht die Schwere zu nehmen. Während Bitterkeit von Personen zu Personen unterschiedlich gewichtet wird. schreiben ihr mache Küchenchefs jedoch eine unverzichtbare "reinigende" Wirkung zu - die den Essenden dazu verleiten kann, noch einen Bissen mehr und noch einen weiteren zu essen. 

Was ist Nase wahrnimmt

 
Aroma ( Düfte )

Geschmack ist das Zusammenspiel dessen, was in die Zunge schmeckt und des Duftes, den die Nase wahrnimmt. Isst man eine Ananas, “schmeckt“ man eigentlich mit der Nase. Wenn die Ananas nicht reif ist, entwickelt sie kaum Duft. Sie mag zwar süß schmecken, aber sie schmeckt nicht wie eine Ananas. Man nimmt an, dass der Duft achtzig Prozent oder mehr der Geschmackswahrnehmung ausmacht, was auch die Beliebtheit duftender Ingredienzien, von frischen Kräutern und Gewürze bis zu abgeriebenen Zitronenschale erklärt. Die Verwendung aromatischer Zutaten kann den Geruch somit den Geschmack eines Gerichts verbessern.

Schärfe

Bei bestimmten Ingredienzien wie Wasabi Nüsse oder Senf geht Schärfe einher mit Geschmack und Aroma , die sowohl die Nase als auch den Gaumen - Wenn meist auch angenehm - reizen.

Andere Sinnesreize

Damit sind Empfindungen gemeint, die durch eine Chemische Reizung der Schleimhäute hervorgerufen werden und sich beispielsweise in einem Kitzeln durch das Prickeln kohlensäurehaltiger Getränke, in einem Gefühl der „Hitze“ beim Essen von Chilischoten oder „Kälte“ beim Genuss von Pfefferminze äußern kann.

Was Herz, Verstand und Seele wahrnehmen

Wenn wir dem, was wir essen, unsere volle Aufmerksamkeit widmen, kann eine Speise unser gesamtes Wesen ansprechen. Wir erleben das Essen nicht nur mit unseren fünf physikalischen Sinnen – einschließlich unseres optischen, auf den wir als Erstes eingehe werden -, sondern auch mit dem Gefühl, dem Verstand und der Seele.

Optik

Der optische Eindruck unser Produkte kann unser Vergnügen daran erheblich verstärken. Und der Anblick jedes Nusses, Trockenfruchts oder Gewürz kann auch unsere geschmackliche Wahrnehmung direkt beeinflussen: Je dunkle die Beere, desto mehr Beerengeschmack meinen wir wahrzunehmen. Je mehr einem bestimmten Lebensmittel eine bestimmte Farbe zugeordnet wird, desto stärker ist der Eindruck des Geschmacks.

 Gefühl

Wir schmecken ebenso mit dem Herzen wie mit der Zunge. Denn was sonst würde erklären können, dass eine Erwachsener den Gerichten seiner Mutter den Vorrang vor denen eines großen Küchenchefs einräumt? Damit lässt sich auch die Beliebtheit traditioneller Gerichte und Küchen rund um den Globus erklären, die unsere Liebe zu deren Kulturen, deren Völkern entspringt, und zu den tiefen verwurzelten Traditionen, die sie uns über Jahrhunderte hinweg bewahrt haben.

Hören Sie auf Ihren Verstand

Würden wir nur essen, um uns zu ernähren, könnten wir wahrscheinlich auch mit Essen Tablettenform und Wasser überleben. Doch wir essen auch zum Vergnügen. Da wir im Allgemeinen dreimal am Tag essen, und das 365 Tage im Jahr, sind wir durchhaus an Neuem interessiert, wie etwa an einer kleinen Abänderung durch orientalischen Gewürzen, wie z.B. Tandoori Masala, Garam Masala oder Sumach.

Seele

Speisen zuzubereiten, zu kochen und zu essen ist eine „heilige“ Handlung. Entsprechend damit umzugehen, bringt wie kaum etwas anderes die Möglichkeit , unsere tägliche Lebensqualität zu verbessern. Einige der Küchenchefs die wir beliefern haben daran  gearbeitet, jede einzelnen Aspekt des Esserlebnisses mit unseren Gewürzen zu perfektionieren – angefangen bei Vorspeisen über Hauptgänge, und bis zu den Nachspeisen. Denn essen ist nicht nur Vergnügen, Entspannung und Interesse, sondern auch von Bedeutung Erfüllung. 

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