An apple a day keeps the doctor away - Really?

Die bekannte englische Redewendung verspricht, dass ein Apfel am Tag den Doktor fern halten würde, aber, dass nur ein Apfel pro Tag dies nicht ganz alleine zu leisten vermag, dürfte wohl den meisten bewusst sein. 

Wie so oft, steckt auch in diesem Spruch ein Körnchen Wahrheit, um nicht zu sagen mindestens ein Korn, denn der Verzehr von Äpfeln kann sich durchaus positiv auf die Gesundheit auswirken, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen. 

Mehr Kalorien, dadurch ungesund? Ein Trugschluss

Apfelringe sind eine gesunde Alternative zu Naschereien aus dem Süßigkeitenregal. Durch den Trocknungsprozess verlieren die Äpfel zunächst einmal an Gewicht in Form von Wasser. Dies führt dazu, dass das getrocknete Produkt mehr Fruchtzucker und somit auch mehr Kohlenhydrate im Vergleich zum frischen Apfel aufweist. Aufgrund der enthaltenen Ballaststoffe geht diese Fructose allerdings wesentlich langsamer als handelsüblicher Industriezucker in das Blut über. 

Die getrockneten Apfelringe enthalten deutlich mehr Vitamine und Mineralstoffe als die frische Variante, wobei der Fettgehalt beim Trocknen nur unwesentlich ansteigt, was die Ringe allein schon deshalb zu einem gesünderen Naschwerk als beispielsweise Schokolade macht. 

 Getrocknete Apfelringe - Gesunde Inhaltsstoffe das ganze Jahr über

Ein durchschnittlich großer Apfel besitzt etwa 100 bis 180 Milligramm Kalium, über 30 verschiedene Vitamine und Spurenelemente und viele andere wertvolle Mineralstoffe wie Phosphor, Kalzium, Magnesium und Eisen. 

Im getrockneten und somit konservierten Zustand ist die Konzentration vieler Inhaltsstoffe in etwa sechsmal so hoch und zudem das ganze Jahr über verfügbar.  

Hervorzuheben ist vor allem auch das Pektin, welches im Apfel in besonders hohem Maße enthalten ist. Aus der Lebensmittelindustrie kennt man Pektin vielleicht als Geliermittel für Marmeladen, es hat aber auch viele Eigenschaften, die sich positiv auf den menschlichen Organismus auswirken können. 

So kann Pektin Flüssigkeiten und Gifte im Körper binden, was bei Diarrhö helfen kann. Dabei werden die Schleimhäute geschützt und Entzündungen vorgebeugt. 

Auf der anderen Seite können die vorhandenen Ballaststoffe die Darmfunktion anregen und somit auch gegen Obstipation (Verstopfung) helfen. 

Antioxidative Wirkung durch Stoff Quercetin?

Ernährungsforscher vom Max-Rubner-Institut in Karlsruhe haben in einer Studie Probanden Blut abgenommen und die darin enthalten Immunzellen künstlich mit aggressiven Stoffen gestresst. Die Zellen wurden dadurch erheblich geschädigt. Nach dem Verzehr von einem Kilogramm Äpfel pro Teilnehmer, wurde abermals Blut genommen und die Prozedur erneut durchgeführt. Das Ergebnis zeigte, dass die Äpfel scheinbar die Immunzellen vor der Schädigung geschützt haben. 

Dadurch konnte die gesundheitsfördernde Wirkung eindeutig nachgewiesen werden, jedoch können die Forscher noch nicht genau erklären, welche Mechanismen dabei welche Rolle spielen. 

Besonders in das Blickfeld der Wissenschaftler ist der sekundäre Pflanzenstoff Quercetin geraten, der antioxidativ wirkt und scheinbar die Körperzellen vor Schädigungen schützen kann.  

Getrocknete Äpfel sind Cholesterin-Killer

Als gesichert gilt, dass getrocknete Äpfel die Blutfettwerte nachweislich verbessern und damit die Gesundheit von Herz wie Gefäßen schützen können. 

Eine US-amerikanische Studie, die auf der Tagung „Experimental Biology 2011“ in Washington, DC vorgestellt wurde, kam zu dem Ergebnis, man könne mit nur 75 Gramm getrockneter Äpfel pro Tag bereits nach sechs Monaten bemerkenswerte Resultate erzielen.

So senkten sich vor allem die Werte des LDL-Cholesterins (das sogenannte schlechte Cholesterin) erheblich, nämlich um ganze 23 Prozent im Mittel, während das HDL-Cholesterin (das gute Cholesterin) um 4 Prozent anstieg.

Zudem fanden sich eindeutig weniger Hinweise auf Entzündungsreaktionen im Blut der untersuchten Frauen.  

Die zunächst befürchtete Gewichtszunahme aufgrund des hohen Fruchtzuckergehalts trat dabei auch nicht ein - im Gegenteil: Die untersuchten Frauen nahmen sogar im Durchschnitt 1,5 Kilogramm ab.

Die Studie fand unter 160 Frauen statt, welche in zwei Gruppen unterteilt wurden. Die erster Gruppe nahm zusätzlich zu ihrer normalen Ernährung, jeden Tag 75 Gramm getrocknete Äpfel zu sich, während die andere Gruppe Trockenpflaumen statt Äpfel erhielt. Die Untersuchungen fanden über den Zeitraum eines Jahres im vierteljährlichen Turnus statt und die Forscher rieten nach Auswertung, getrocknete Äpfel aufgrund der hochgradig günstigen Effekte auf die Gesundheit mit in den Speiseplan aufzunehmen. 

Selbst die leitenden Wissenschaftler der Studie waren von den Resultaten derart überrascht wie auch begeistert. Sie sprachen gar davon, sie hätten niemals erwartet, dass der Verzehr von getrockneten Äpfeln eine derart positive Auswirkung auf den Cholesterinspiegel habe. 

Die Ergebnisse würden nahe legen, getrocknete Apfelringe hätten eine Vielzahl positiver Effekte auf die Gesundheit von Herz und Kreislauf und wären somit ein rundum gesunder Snack.

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