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Einsatz für die Artenvielfalt: 1001Frucht übernimmt Blütenpatenschaft

Von landwirtschaftlicher Nutzfläche zu neuen Lebensräumen für Bienen: Dank sogenannter Blütenpatenschaften ist das möglich. Dahinter steckt die Idee, dass ursprünglich für den landwirtschaftlichen Ertrag geplante Flächen nicht wie bisher bewirtschaftet, sondern gegen einen bestimmten Geldbetrag der Paten mit verschiedenen Blühmischungen besät werden. Seit diesem Jahr beteiligt sich auch 1001Frucht an diesem wichtigen Projekt zum Erhalt der Artenvielfalt – vor allem zum Erhalt der Bienen.

Warum der Bienenbestand in Gefahr ist

Forscher schlagen schon seit längerer Zeit Alarm: Die Zahl der noch existierenden Bienen geht immer weiter zurück und könnte in einer ökologischen Katastrophe enden, wenn die wichtigen Insekten nicht geschützt werden. Für das internationale Bienensterben sind mehrere zusammenspielende Ursachen verantwortlich. Zum einen finden Bienen wegen einseitig genutzter landwirtschaftlicher Flächen weniger gute Nahrung. Sie können sich nicht vielseitig ernähren, da immer gleiche Pflanzen angebaut werden, die nur für eine kurze Zeitspanne blühen. Die Bienen sind jedoch darauf angewiesen, möglichst viele verschiedene Pollen aus Mischkulturen zu sammeln, um ihr Immunsystem zu stärken – und um so schließlich ihr Überleben zu sichern. Vor allem für die Honigbiene ist das Immunsystem unerlässlich, denn sie hat mit dem Befall der Varroamilbe zu kämpfen, der für sie tödlich enden kann. Zum anderen belasten die eigentlich als Schädlingsbekämpfer eingesetzten Pestizide in der Landwirtschaft die Bienen. Die Giftstoffe gelangen in deren Nervensystem und können überlebenswichtige Funktionen wie die Fortpflanzung oder ihre Orientierungsfähigkeit beschädigen. Ebenfalls verhindern private Gärten mit begrenzten Zierpflanzen, dass die Bienen sich eines großen Repertoires an Pollen bedienen können. Ein weiterer großer Verursacher des Bienensterbens ist aber auch der Klimawandel. Sich verschiebende Jahreszeiten, starke Temperaturunterschiede und damit veränderte Blütenphasen kosten die Bienen viel Kraft und schwächen ihr Immunsystem – was sie wiederum anfälliger für Parasiten macht. 

1001m² neuer Lebens- und Nahrungsraum für Bienen

Bereits seit rund fünf Jahren ist uns von 1001Frucht dieses dramatische ökologische Problem um das Bienensterben bewusst, weshalb wir schon sehr lange mit regionalen Landwirten zusammenarbeiten. Wir wissen wie wichtig die Arbeit der Bienen für unsere Ernährung, vor allem für Obst und Gemüse, ist und wollen uns dafür einsetzen, Bienen zu schützen. Wir haben uns deshalb  überlegt, wie unser Engagement für den Erhalt der Bienen aussehen kann und sind zu einem hervorragendem Ergebnis gekommen: Wir von 1001Frucht übernehmen eine Blütenpatenschaft auf der Ernsthofsiedlung in Wertheim, mit der wir schon lange kooperieren. Getreu unserem Namen 1001Frucht übernehmen wir dort nun die Patenschaft für 1001m². So verwandelt sich diese beträchtliche Fläche nun von einer landwirtschaftlichen Nutzung in einen wertvollen Lebens- und Nahrungsraum für Flora und Fauna – allen voran für die so schützenswerten Bienen. Die Patenschaft gilt von nun an für fünf Jahre mit der Option, sie auf zehn Jahre zu verlängern. Wir freuen uns sehr über diese Form der Zusammenarbeit mit der Ernsthofsiedlung und setzen uns somit aktiv für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt ein, die für die Bienen, den Menschen und seine Umwelt von so großer Bedeutung ist.

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