EuGH-Urteil zur Gentechnik und unsere Überlegungen zu diesem Thema

 

Diese Woche fiel nach etwa eineinhalb Jahren Beratung im Europäischem Gerichtshof eine Grundsatzentscheidung zu den molekularen Methoden der Gentechnik. Die Luxemburger Richter entschieden, dass auch Pflanzen, die keine fremden Gene enthalten, sondern bei denen die eigenen Gene verändert wurden, als gentechnisch veränderte Pflanzen zu betrachten und dementsprechend zu kennzeichnen sind. 

Während die Kritiker der sogenannten Mutagenese vor den möglichen Gefahren für die Umwelt sowie der Gesundheit warnen und das Urteil begrüßen, ist in der deutschen Medienlandschaft beinahe unisono von einem Urteil, das nicht unter rationalen Gesichtspunkten getroffen wurde, sondern sich von einer diffusen Angst vor der Gentechnik, leiten habe lassen. 

Die Argumente der Kritiker und der Journaille 

Überrascht mussten wir feststellen, dass sich so manche Redakteurin gar dazu hinreißen ließ, den Kritikern schlicht Unwissen zu unterstellen und das gefällte Urteil gar als rückwärtsgewandt oder als Fehlurteil zu bezeichnen. 

Die Kritiker auf der anderen Seite sehen sich bestätigt, denn die Richter setzen die neuen molekularbiologischen Methoden mit den herkömmlichen Genveränderungen gleich und kommen zu dem Schluss, dass diese die gleichen Risiken bergen. Solche Züchtungen müssen damit künftig europaweit als gentechnisch veränderte Organismen behandelt und deklariert werden. 

Zudem hat der EuGH auch ganz deutlich von Risiken gesprochen, die aus Sicht der Gegner in erster Linie darin bestehen würden, dass sich gentechnisch verändertes Material mittels Pollenflug auf artverwandte, wilde Pflanzen oder auch auf andere Ackerpflanzen übertragen könnte. Diese sogenannten Auskreuzungen in die freie Wildbahn wären, laut den Kritikern der Technik, irreversibel. 

Die Philosophie von 1001Frucht 

Wir haben uns bei 1001Frucht von Anbeginn an dem Gedanken der Nachhaltigkeit verschrieben. Dabei ist uns wichtig, dass eine verantwortungsbewusste Kultivierung unserer Produkte im Einklang mit sozial- und umweltverträglichen Aspekten steht. 

Dies beginnt bereits mit einem ressourcenschonenden Anbau, bei dem das Ökosystem in den jeweiligen Herkunftsregionen nicht leiden muss. 

Um dies zu gewährleisten, statten wir unseren Landwirten regelmäßige Besuche ab. Daraus hat sich in den letzten Jahrzehnten vielfach eine tiefe Freundschaft ergeben, denn wir arbeiten generell nur mit den Bauern zusammen, die auch unsere Einstellung teilen. Eine faire Entlohnung gehört natürlich auch zur Wertschätzung der guten Arbeit vor Ort. 

Produkte aus reiner Monokultur kommen für uns nicht in Frage, da wir uns leidenschaftlich für eine Diversität der Arten sowie der Erhaltung von Wasser, Boden und Luft, einsetzen. 

Gentechnik kommt bei uns nicht in die Tüte  

Wir haben unsere Partner schon vor längerer Zeit gefragt, ob es für sie denn denkbar wäre auf gentechnisch verändertes Saatgut zurückzugreifen, wenn sie damit höhere Erträge erzielen könnten. 

Glücklicherweise konnten wir von Thailand bis nach Brasilien und von Südafrika bis in den Iran, keinen einzigen Landwirt finden, der seine Produkte auf Gentechnik umstellen würde. Das hat auch seinen Grund, denn beinahe alle sind, wie wir auch, Familienbetriebe und bauen oftmals schon über viele Generationen hinweg die gleichen Früchte, Nüsse oder Gewürze an. Dadurch hat sich ein Erfahrungsschatz angesammelt, der durch nichts aufzuwiegen ist. 

Besonders gut gefallen hat uns die Aussage unseres guten Freundes Nawin aus Thailand, von dem wir unsere Mangos und unsere Honigmelonen beziehen. Bei unserem letzten Besuch fragte er uns lachend, warum er auf ein multinationales Großunternehmen setzen sollte, wenn er doch alles was er über den Anbau seiner Spezialitäten weiß, von seiner Urgroßmutter gelernt hat und auch die Samen schon seit jeher von seiner Familie selbst gezüchtet werden. 

Dies bestätigte uns aufs Neue darin, an unserer Philosophie festzuhalten und unseren Weg weiterhin so zu beschreiten wie bisher.  

Denn für uns gilt: 1001Frucht ist und bleibt auch in Zukunft gentechnikfrei.

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