Pinienkerne - Vielseitig und voller wertvoller Inhaltsstoffe

Pinienkerne sind ein wichtiger Bestandteil der wohl berühmtesten, grünen Saucen weltweit:

Dem traditionellen Pesto alla Genovese. Lediglich 6 einfache und natürliche Zutaten braucht es dafür: Basilikum, Knoblauch, Parmigiano Reggiano, Salz, Olivenöl Extra Vergine und eben Pinienkerne.
Darüber hinaus sind die kleinen Samen in unseren Breitengraden auch noch geröstet in Salaten sehr beliebt. Dabei sind sie sehr vielseitig verwendbar und werden in der mediterranen und arabischen Küche in zahlreichen Gerichten, ob nun herzhaft oder süß, verwendet. Sie haben eine lange Geschichte und wurden bereits in der Antike benutzt. Erstmals erwähnt wurde die Pinie schon von Homer und auch Plinius der Jüngere schrieb über sie. Die Römer empfahlen sie zu Schwein, Rind, Lamm, Fisch und Geflügel, ebenso wie zu Bohnen, Erbsen, Wurst und Schinken. Man verwendete sie auch für Fleischsaucen oder aß sie mit Honig und Wein. 

Pinienanbau und Ernte

Pinienbäume wachsen nur sehr langsam und es dauert mitunter über 20 Jahre bis zum ersten Mal geerntet werden kann. In den großen Zapfen der Pinie befinden sich die Samen, die Pinienkerne. Sie reifen in etwa drei Jahren in den Schuppen der Zapfen, heran. Wenn sie dann nach diesem langen Zeitraum endlich reif für die Ernte sind, werden sie mit mittels einer langen Stange, an dem ein Messer angebracht ist, abgeschnitten. Eine andere Methode ist, dass von den sogenannten „Pineros“ auf den Baum geklettert wird und die reifen Zapfen einzeln abgeschlagen werden. Der Erntezeitpunkt ist stets im Winter, da die Zapfen dann noch geschlossen sind. Wenn sich im Frühjahr die Zapfen von alleine öffnen, würden die Pinienkerne einfach herausfallen. Sind die Zapfen nach dem Abschlagen aufgelesen, werden sie zunächst im Freien aufgeschüttet und lagern bis in den Sommer hinein. Sie trocknen in der Sonne, dadurch öffnen sich die Schuppen und die Samen können entnommen werden. Damit jedoch noch nicht genug, denn nun müssen sie auch noch von ihren harten Schalen und dem Samenhäutchen befreit werden. Die lange Dauer, bis eine Pinie das erste Mal trägt, die mühsame Ernte und die aufwendige Verarbeitung erklären auch ihren Preis. Ein Baum kann pro Jahr lediglich etwa 10 bis 15 kg Samen liefern. 

Verwendung von Pinienkernen

Der Geschmack der Pinienkerne wird als leicht harzig, jedoch auch mild süßlich und mandelartig beschrieben. Damit sich das feine, nussig-harzige Aroma voll entfalten kann, kann man die Kerne kurz in der Pfanne anrösten. Es wird dabei kein Öl oder Fett benötigt, da die Kerne selbst schon relativ viel Fett aufweisen. Im mediterranen Raum und im Nahen Osten finden Pinienkerne Verwendung in Fleisch-, Fisch- und Gemüsegerichten. Man kann sie für Suppen, Salate, für Eiscreme, Gebäck und noch vielem mehr benützen. Sie werden auch gerne für pikante Füllungen und im arabischen Raum für diverse Reisgerichte hergenommen oft auch in Verbindung mit Lammgerichten. 

Inhaltsstoffe und Wirkung auf den menschlichen Organismus

Pinienkerne enthalten relativ viel Fett (in etwa 60 %), doch es handelt sich dabei hauptsächlich um mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche eine positive Auswirkung auf die Gesundheit haben können. Die Kerne sind reich an verschiedenen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Darunter ist zunächst einmal das Vitamin B1 zu nennen, das in sehr hohem Maße enthalten ist. Auch Niacin ist enthalten und ist an zahlreichen enzymatischen Vorgängen im Körper beteiligt. Darüber hinaus hat es eine antioxidative Wirkung und unterstützt die Regenerierung der Zellen. Vitamin B2 sorgt dafür, dass der Organismus Proteine, Fette und Kohlenhydrate in Energie umwandeln kann. Das in den Kernen enthaltene Vitamin A ist für die Haut und auch für die Augen wichtig. Essentielle Spurenelemente wie Selen als auch Mineralstoffe wie Phosphor und Magnesium gesellen sich dazu. Ärzte und Ernährungswissenschaftler empfehlen einen regelmäßigen Verzehr von Pinienkernen, denn ihnen werden positive Auswirkungen auf den Stoffwechsel, das Gedächtnis als auch das Immun- und Nervensystem, nachgesagt.

Rezepte mit Pienenkernen: 

Tags: Pinienkerne

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