Warum die Preise steigen – und was das für Genießer bedeutet
In der Welt feiner Nüsse gehört die Haselnuss zu den absoluten Klassikern – ob pur geknabbert, in Schokolade, Aufstrichen oder Müsli. Doch in diesem Jahr müssen Genießer tiefer in die Tasche greifen: Die Preise für Haselnüsse sind seit Jahresbeginn deutlich gestiegen.
Frost im April und Klimawandel belasten die Ernte
Hauptursache ist ein extremer Kälteeinbruch im April, der im Hauptanbaugebiet Türkei viele Haselnusssträucher beschädigte. Experten nennen zudem den Klimawandel als langfristigen Risikofaktor. Nach offiziellen Angaben wird die Ernte 2025 voraussichtlich um rund 36% niedriger ausfallen – von 700.000 Tonnen auf etwa 450.000 Tonnen.
Da die Türkei rund 60% der weltweiten Haselnussproduktion stellt, wirkt sich der Ernteausfall direkt auf den Weltmarkt aus.
Betroffen sind Schokolade, Müsli und Nussmischungen
Die Preissteigerung trifft besonders Hersteller, die sowohl Haselnüsse als auch den ebenfalls teurer gewordenen Kakao benötigen – darunter bekannte Marken wie Lindt & Sprüngli, Kölln oder Ritter Sport. Auch Ferrero, weltgrößter Abnehmer von Haselnüssen, spürt die Folgen.
Für Verbraucher bedeutet das: Haselnusshaltige Produkte könnten in den kommenden Monaten teurer oder knapper werden.
Unser Tipp bei 1001Frucht
Bei 1001Frucht setzen wir weiterhin auf direkte, faire Partnerschaften mit unseren Produzenten. So können wir nicht nur die bestmögliche Qualität sichern, sondern auch langfristige Verfügbarkeit. Wer Haselnüsse liebt, sollte sich seinen Vorrat jetzt sichern – besonders, wenn er für winterliche Backideen oder hausgemachte Nussmischungen plant.