Pinienkerne: Die kostbaren Kerne der mediterranen Küche

Pinienkerne zählen zu den begehrtesten und teuersten Nüssen der Welt. Sie sind nicht nur unverzichtbar im klassischen Pesto, sondern bereichern viele Gerichte aus dem Mittelmeerraum und dem Orient. Warum die würzige Nuss so teuer ist und worauf Sie achten müssen um beste Qualität zu erkennen, verraten wir Ihnen in diesem Blogbeitrag.

Wo werden Pinienkerne angebaut?

Wie der Name verrät, werden die Kerne aus der Pinie gewonnen. Dieser Nadelbaum kommt vor allem im Mittelmeerraum, unter anderem in Italien, Frankreich, Portugal und der Türkei vor. Ursprünglich jedoch soll die Pinie aus Kleinasien stammen. Heute werden Pinienkerne in den unterschiedlichsten Ländern und Regionen angebaut und geerntet. So können Sie beim Kauf der aromatischen Kerne, Nüsse aus verschiedenen europäischen Ländern oder auch aus den USA, Mexiko, Pakistan oder China erhalten. 

Was ist in Pinienkernen enthalten?

Pinienkerne zeichnen sich durch ein nussähnliches und würziges Aroma aus. Sie versorgen Ihren Körper mit vielen wichtigen Nährstoffen und Spurenelementen. Pinienkerne enthalten einen beachtlichen Anteil an Selen – und sind damit die Nummer eins unter allen natürlichen Lebensmitteln, was den Gehalt des Spurenelements angeht, das vom Körper nicht selbst gebildet werden kann. Es trägt unter anderem zu einer normalen Funktion des Immunsystems und der Schilddrüse sowie zum Zellenschutz vor oxidativem Stress bei. Außerdem bestehen Pinienkerne zu etwa 50% aus ungesättigten Fettsäuren, die zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterin­spiegels im Blut beitragen. Auch große Mengen Phosphor zeichnen die Pinienkerne aus, das einen Beitrag zum normalen Energiestoffwechsel und zu stabilen Knochen leistet.

Warum sind Pinienkerne so teuer?

Der hohe Preis hängt mit der sehr aufwendigen Zucht und Ernte der aromatischen Kerne zusammen. Eine Pinie muss mindestens zwei Jahrzehnte alt sein, bevor es sich lohnt ihre Zapfen zu ernten. Bevor von neuem geerntet werden kann, müssen wiederum mindestens drei Jahre vergehen, bis ausreichend Kerne in den nachwachsenden Zapfen enthalten sind. Auch die Ernte an sich gestaltet sich sehr aufwendig. Die Pinienkerne werden von sogenannten „Pineros" aus den Zapfen gelöst. Dabei klettern sie die hohen Bäume hinauf und schlagen die Zapfen einzeln mit Stangen herunter.

Woran erkenne ich gute Qualität?

Pinienkern ist nicht gleich Pinienkern. Bereits an der Optik lassen sich wichtige Qualitätsunterschiede feststellen. Während gute Kerne länglich und hell sind, sehen Kerne von minderwertiger Optik eher dreieckig und dunkel aus. Ob Sie sich für hochwertige Ware entschieden haben, wird Ihnen jedoch letztlich immer erst der Geschmack verraten. Pinienkerne, die einen langen Reifungsprozess erleben durften, sind fein und cremig und überzeugen mit einer aromatisch harzigen Note. 

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