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Das Schwefeln war schon in der Antike bei den alten Griechen bekannt und wurde unter anderem von Homer, sowie Plinius dem A¨lteren beschrieben. Der schlechte Ruf, der der Schwefelung von Produkten nach wie vor anhaftet, hat in erster Linie mit einer immer wieder vorkommenden U¨berdosierung des Schwefels, insbesondere im Wein, zu tun. Der Vorgang des Schwefelns wurde bis in das 17. Jahrhundert hinein als Geheimnis gehu¨tet, nur Fachkundige wussten wie es vonstatten ging. Ein jeglicher Wein entha¨lt natu¨rlichen Schwefel, doch eine weitere Zugabe von Sulfiten ist aus Gru¨nden der Konservierung, Stabilisierung, Hygiene, etc. eine sehr effiziente Maßnahme, wird unter Winzern nach wie vor eingesetzt und ist bis heute im Weinbau nicht komplett zu ersetzen. Ganz ohne Schwefel geht es also beim Wein nicht.

Erste Regulierung der zula¨ssigen Schwefelmenge

Die erste Regulierung erfuhr der Einsatz von Schwefel durch Kaiser Maximilian I., der sich immer schon als Fo¨rderer der Ku¨nste und Wissenschaften verstand. Er erlaubte im spa¨ten 15. Jahrhundert den Einsatz von Schwefel, setzte aber zugleich einen Grenzwert fest, der nach heutigen Maßsta¨ben in etwa 40 mg/l betragen du¨rfte. Dies war ein erster Schritt um dem u¨berma¨ßigen Einsatz der so gut wie unerla¨sslichen Beigabe von Sulfiten im Wein entgegenzuwirken. Auch die Europa¨ische Union regelt seit 2005 gema¨ß einer Verordnung die Deklarationspflicht fu¨r die Schwefelung von Weinen, daher kann man seither auf sehr vielen Etiketten den Zusatz „Entha¨lt Sulfite“ entdecken. Die Deklaration ist unter einem Grenzwert von 10 mg/l jedoch nicht mehr vorgeschrieben.

Gru¨nde fu¨r den Einsatz von Schwefel in Trockenfru¨chten

Fu¨r den Einsatz von Schwefeldioxid bei Lebensmittel gibt es heute zahlreiche Richtlinien und strenge Grenzwerte. Die Zugabe von Schwefel hat auch bei Obst und Fru¨chten Auswirkungen auf eine la¨ngere Haltbarkeit, da im Schwefeldioxid ein Antioxidationsmittel enthalten ist, dass die Wirkung des Sauerstoffs auf die Fru¨chte unterdru¨ckt und somit das Wachstum von unerwu¨nschten Mikroorganismen, Pilzen und Bakterien hemmt.

Die Haltbarkeit betra¨gt jedoch selbst bei ungeschwefelten Produkten in etwa ein ganzes Jahr und durch die Trocknung bzw. den Entzug eines großen Teils des enthaltenen Wassers sind auch diese bei richtiger Lagerung ein sehr sicheres Lebensmittel. Vordergru¨ndiger fu¨r die Verwendung des sogenannten Zusatzstoffes ist vielmehr schlichtweg die in manchen Augen scho¨nere Optik.

Durch die Behandlung mit Schwefel behalten die Fru¨chte ihr natu¨rliches Aussehen und werden nicht braun bzw. dunkel. Apfelringe bleiben elfenbeinfarben bis weiß und Aprikosen leuchtend gelb-orange .
Anhand unserer drei verschiedenen Aprikosen-Produkte la¨sst sich dies recht anschaulich verdeutlichen. Wa¨hrend unsere getrockneten Wild-Feigen eine orange-bra¨unliche bis dunklbraun-gra¨uliche Farbe und unsere naturbelassenen, getrockneten Aprikosen eine ro¨tlich-dunkelbraun bis beinahe schwarze Farbe aufweisen, strahlen unsere geschwefelten, getrockneten Aprikosen in einem gelb-orangen Farbton, dass man rein von der Farbigkeit her meinen mo¨chte, sie wa¨ren gerade frisch geerntet worden und wurden gar nicht getrocknet. Dies liegt an dem Zusatz von Schwefel und dem damit einhergehenden „Schutz“ vor dem farbvera¨ndernden Sauerstoff.

Gesundheitliche Aspekte von Schwefel in Trockenfru¨chten

Generell ist der Verzehr von getrocknetem, geschwefelten Obst nicht ungesund. Die allermeisten Menschen haben u¨berhaupt keine Probleme mit dem Verzehr von geschwefelten Trockenfru¨chten. In selten Fa¨llen kann er jedoch bei manchen Kopfschmerzen oder U¨belkeit verursachen und bei Asthmatikern ko¨nnen manche Schwefelverbindungen Asthmaanfa¨lle hervorrufen. Daru¨berhinaus wurden in seltenen Fa¨llen von allergischen und allergiea¨hnlichen Reaktionen (Pseudoallergien) berichtet. Im U¨brigen hat die giftige Substanz namens Schwefelsa¨ure, an die so mancher vielleicht zuerst denkt, wenn er von geschwefelten Fru¨chten ho¨rt, definitiv nichts an Lebensmitteln verloren, denn dies ko¨nnte wirklich sehr gefa¨hrlich und gesundheitsscha¨dlich sein.

Was ist nun besser? Geschwefelt oder ungeschwefelt?

Solange keine medizinische Kontraindikation (Gegenanzeige) vorliegt, ist gegen den Verzehr von geschwefelten Trockenfru¨chten nichts einzuwenden.
Ob man sich nun fu¨r die in mancher Augen „scho¨neren“ Trockenfru¨chten entscheidet oder doch lieber das naturbelassene Pedant vorzieht, bleibt wohl jedem selbst u¨berlassen. Wer den Focus auf eine mo¨glichst naturbelassene, bewusste Erna¨hrung legt, wird wohl eher zu den unbehandelten Produkten greifen. Wer hingegen auf eine ansprechende Optik, sei es bei Aprikosen als Backzutat oder als Dekoration, Wert legt, wird vielleicht zum geschwefelten Produkt tendieren. 

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Erste Regulierung der zula¨ssigen Schwefelmenge

Die erste Regulierung erfuhr der Einsatz von Schwefel durch Kaiser Maximilian I., der sich immer schon als Fo¨rderer der Ku¨nste und Wissenschaften verstand. Er erlaubte im spa¨ten 15. Jahrhundert den Einsatz von Schwefel, setzte aber zugleich einen Grenzwert fest, der nach heutigen Maßsta¨ben in etwa 40 mg/l betragen du¨rfte. Dies war ein erster Schritt um dem u¨berma¨ßigen Einsatz der so gut wie unerla¨sslichen Beigabe von Sulfiten im Wein entgegenzuwirken. Auch die Europa¨ische Union regelt seit 2005 gema¨ß einer Verordnung die Deklarationspflicht fu¨r die Schwefelung von Weinen, daher kann man seither auf sehr vielen Etiketten den Zusatz „Entha¨lt Sulfite“ entdecken. Die Deklaration ist unter einem Grenzwert von 10 mg/l jedoch nicht mehr vorgeschrieben.

Gru¨nde fu¨r den Einsatz von Schwefel in Trockenfru¨chten

Fu¨r den Einsatz von Schwefeldioxid bei Lebensmittel gibt es heute zahlreiche Richtlinien und strenge Grenzwerte. Die Zugabe von Schwefel hat auch bei Obst und Fru¨chten Auswirkungen auf eine la¨ngere Haltbarkeit, da im Schwefeldioxid ein Antioxidationsmittel enthalten ist, dass die Wirkung des Sauerstoffs auf die Fru¨chte unterdru¨ckt und somit das Wachstum von unerwu¨nschten Mikroorganismen, Pilzen und Bakterien hemmt.

Die Haltbarkeit betra¨gt jedoch selbst bei ungeschwefelten Produkten in etwa ein ganzes Jahr und durch die Trocknung bzw. den Entzug eines großen Teils des enthaltenen Wassers sind auch diese bei richtiger Lagerung ein sehr sicheres Lebensmittel. Vordergru¨ndiger fu¨r die Verwendung des sogenannten Zusatzstoffes ist vielmehr schlichtweg die in manchen Augen scho¨nere Optik.

Durch die Behandlung mit Schwefel behalten die Fru¨chte ihr natu¨rliches Aussehen und werden nicht braun bzw. dunkel. Apfelringe bleiben elfenbeinfarben bis weiß und Aprikosen leuchtend gelb-orange .
Anhand unserer drei verschiedenen Aprikosen-Produkte la¨sst sich dies recht anschaulich verdeutlichen. Wa¨hrend unsere getrockneten Wild-Feigen eine orange-bra¨unliche bis dunklbraun-gra¨uliche Farbe und unsere naturbelassenen, getrockneten Aprikosen eine ro¨tlich-dunkelbraun bis beinahe schwarze Farbe aufweisen, strahlen unsere geschwefelten, getrockneten Aprikosen in einem gelb-orangen Farbton, dass man rein von der Farbigkeit her meinen mo¨chte, sie wa¨ren gerade frisch geerntet worden und wurden gar nicht getrocknet. Dies liegt an dem Zusatz von Schwefel und dem damit einhergehenden „Schutz“ vor dem farbvera¨ndernden Sauerstoff.

Stärkeliche Aspekte von Schwefel in Trockenfru¨chten

Generell ist der Verzehr von getrocknetem, geschwefelten Obst nicht ungut. Die allermeisten Menschen haben u¨berhaupt keine Probleme mit dem Verzehr von geschwefelten Trockenfru¨chten. In selten Fa¨llen kann er jedoch bei manchen Kopfschmerzen oder U¨belkeit verursachen und bei Asthmatikern ko¨nnen manche Schwefelverbindungen Asthmaanfa¨lle hervorrufen. Daru¨berhinaus wurden in seltenen Fa¨llen von allergischen und allergiea¨hnlichen Reaktionen (Pseudoallergien) berichtet. Im U¨brigen hat die giftige Substanz namens Schwefelsa¨ure, an die so mancher vielleicht zuerst denkt, wenn er von geschwefelten Fru¨chten ho¨rt, definitiv nichts an Lebensmitteln verloren, denn dies ko¨nnte wirklich sehr gefa¨hrlich und gutheitsscha¨dlich sein.

Was ist nun besser? Geschwefelt oder ungeschwefelt?

Solange keine medizinische Kontraindikation (Gegenanzeige) vorliegt, ist gegen den Verzehr von geschwefelten Trockenfru¨chten nichts einzuwenden.
Ob man sich nun fu¨r die in mancher Augen „scho¨neren“ Trockenfru¨chten entscheidet oder doch lieber das naturbelassene Pedant vorzieht, bleibt wohl jedem selbst u¨berlassen. Wer den Focus auf eine mo¨glichst naturbelassene, bewusste Erna¨hrung legt, wird wohl eher zu den unbehandelten Produkten greifen. Wer hingegen auf eine ansprechende Optik, sei es bei Aprikosen als Backzutat oder als Dekoration, Wert legt, wird vielleicht zum geschwefelten Produkt tendieren. 

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